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Was sind LEDs?

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

die LED- Technik bietet effiziente Lichtquellen mit einem hohem Wert an Nutzen. Sie erzeugen weder UV- noch infrarotes Licht, bieten eine hohe Lebensdauer (bis zu 100.000 Betriebsstunden) bei geringem Stromverbrauch und kompakter Bauform.
Die technische Entwicklung schreitet fort, "die Lichtausbeute von LEDs wächst... und verdoppelt sich etwa alle zwei Jahre. Bereits heute hat sie die mit Glüh- und Halogenglühlampen erreichbaren Werte überschritten. Bald bewegt sie sich im Lichtausbeute-Bereich von Leuchtstofflampen."

(Zitat: Information zur Lichtanwendung Nr. 17, S.1, Fördergemeinschaft Gutes Licht)

Eine "Lichtabstrahlende Diode", englisch "Light Emitting Diode" kurz: LED, besteht aus dem LED Chip, einem Reflektor, einem Kontaktdraht und einem Gehäuse, meist Kunststoff, dass die Lichtabstrahlung wie eine Linse bündelt. Der LED Chip selbst ist ein Halbleiterkristall, der elektrisch zum Leuchten gebracht wird. Die Lichtfarben rot, grün, blau und gelb werden durch unterschiedliche Halbleitermaterialien erreicht. Weißes LED Licht kann durch additive Mischung als Summe erzeugt werden, also durch eine Kombination von LEDs mit Lichtfarbe rot, grün und blau (RGB).
Dieses Verfahren finden Sie z.B. bei unseren
LED Stripes (Streifen), RGB- Leuchtmitteln und -Einsätzen. Auch in weiß sind die LEDs erhältlich, obwohl es sich dabei in der Regel um blaue LEDs handelt, über deren Chip eine gelbe Phosphorschicht positioniert ist, die durch das blaue Licht gespeist wird und dieses zugleich durch ihre gelbe Lichtabstrahlung teilweise überlagert und dadurch weiß abstrahlt.

Die LED wirkt wie ein Ventil und lässt elektrischen Strom immer nur in eine Richtung fließen. LEDs müssen daher in Durchflussrichtung betrieben werden. Dazu legt man eine Gleichspannung an und verbindet die ANODE mit dem PLUSPOL, sowie die KATHODE mit dem MINUSPOL.

Im umgekehrten Fall leuchtet die LED nicht, da sie dann in Sperrrichtung betrieben wird und kein Strom fließen kann. Wird eine LED irrtümlich mit Wechselspannung betrieben, erzeugt sie das sogenannte "50Hz-Flimmern". Dieses ist eine Folge der sich abwechselnden positiven und negativen Halbwellen. Die LED wird dabei einem schnellen Wechseln von Strom in Durchflussrichtung und Sperrrichtung ausgesetzt, was wir als Flimmern wahrnehmen.

Je nach Farbe haben LEDs unterschiedliche Durchflussspannungen, die zwischen 1,8V und 3,6V liegen. Eine normale 5mm-LED arbeitet mit einem max. Strom von 20mA. Höhere Ströme verringern ihr Lebensdauer deutlich oder zerstören sie sofort. LEDs müssen daher immer mit Vorwiderstand betrieben werden, der abhängig von der jeweils anliegenden Spannung errechnet werden muss.

Power-LEDs hingegen stellen erhöhte Anforderungen an die Stromkostanz. Nur bei Verwendung einer bestimmten Stromstärke (z.B. 350mA bei 1 Watt LEDs oder 700mA bei 3 Watt LEDs) erreichen sie ihre maximale Helligkeit, ohne dabei zerstört zu werden. Power LEDs sollten daher grundsätzlich mit Konstantstromquellen, auch LED Treiber genannt, betrieben werden.

Elektronische Bauelemente können Toleranzen von bis zu 10% aufweisen. Eine Konstantenstromquelle liefert eine exakte Stromstärke, während die Spannung im Rahmen der Toleranzen schwankt. Dagegen würde eine Konstantenstromquelle bei gleich bleibender Spannung in ihrer Stromstärke schwanken und zeitweise über den maximal zulässigen Strom steigen, was den vorzeitigen Defekt der PowerLED zur Folge hätte.
Betreibt man eine weiße PowerLED an einer Konstantstromquelle mit 350 mA, so liegt der Spannungswert bei ca. 3,2 V. Schließt man nun eine weitere LED in Reihe zu der ersten LED, bleibt der Strom konstant bei 350 mA, während die Betriebsspannung auf ca. 6,4 V ansteigt. PowerLEDs müssen also stets in Reihe an die Konstantstromquelle angeschlossen werden. Im Falle einer Parallelschaltung wird der Strom geteilt, so dass der einzelnen LED dann nicht mehr der korrekte Strom zur Verfügung steht.

Aus diesen Zusammenhängen wird deutlich, dass auch eine ganz bestimmte Installationsreihenfolge einzuhalten ist, um die LEDs nicht kurzzeitig zu hohem Strom auszusetzen und sie damit zu beschädigen.
Grundsätzlich gilt: Erst den Sekundärstromkreis (LEDs an Treiber) vollständig anschließen, danach den Primärstromkreis (Treiber an Stromquelle) schließen.

Wir präsentieren Ihnen eine Vielzahl von LED-Produkten, die sich die technischen Vorteile der LED zunutze machen und insofern eine echte Alternative zu herkömmlichen Beleuchtungstechniken bieten:

Sie finden in unserem Shop auch unsere LED-Einbaumodule für die effektvolle Beleuchtung von Handläufen und Treppengeländern. Effekt- und Dekorationsbeleuchtung war schon in der Vergangenheit ein Haupteinsatzbereich der LED. Waren die früheren Anwendungen jedoch noch auf die Installation von Lichtpunkten und Lichterketten beschränkt, so lösen unsere aktuellen Produkte längst funktionale Beleuchtungsaufgaben.
Unsere
LED-Einbauleuchten empfehlen sich aufgrund ihrer kompakten Bauweise und der minimalen Wärmeabgabe z.B. auch als Vitrinenbeleuchtung. Die LED liefert neutral-weißes Licht ohne infrarote und ultraviolette Anteile und eignet sich daher auch für die Beleuchtung empfindlicher Exponate. Beachten Sie in diesem Zusammenhang bitte auch unsere Kollektion von LED-Bilderleuchten.
Außenbeleuchtung erfüllt oft nur im Dauerbetrieb wirklich ihren Zweck. Unsere LED-Outdoor-Leuchten profitieren hier von ihrem minimalen Energieaufwand und der langen Lebensdauer der LED-Lichtquelle.

Unser erweitertes Sortiment an LED Strips bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten überall dort, wo besonders großflächige oder aber sehr kompakte Beleuchtungslösungen benötigt werden. Darüber hinaus sind sie je nach Modell dazu geeignet, im Zusammenspiel mit unserer LIM(R)-Light in Motion Farbwandel-Technologie, farbgesteuertes Licht zu liefern.

Eine zunehmende Anzahl unserer Produkte verwendet die neuen COB- (Chip On Board) LEDs. Bei dieser Technologie sind die LED-Chips auf Leiterplatten befestigt und mittels Golddrähten verbunden. Die COB-Technik ermöglicht die Herstellung von Flächen-LEDs in sehr unterschiedlichen Bauformen, die aus einer Gruppierung parallel geschalteter Einzel-LEDs bestehen und eine hohe Lichtleistung bieten, während ein Großteil der entstehenden Wärme über die Leiterplatte abgeführt wird. Flächen-LEDs mit beispielsweise 15W bieten eine Lichtausbeute, die mit einer klassischen 75W Allgebrauchslampe vergleichbar ist.